Schweizer Sennenhund-Verein für Deutschland e. V. (SSV)
Allein zuchtbuchführender Verein für alle vier Sennenhund-Rassen in Deutschland

Zucht - Aktuelles

Gangwerksstudie

Gangwerksstudie

Sehr geehrte Züchter und Besitzer von Bernern und Großen Schweizer Sennenhunden,

wie Sie in der Zeitschrift “Unser Rassehund” lesen konnten, plant Prof. Dr. Dr. h.c. Martin S. Fischer Direktor am Institut für Zoologie und Evolutionsforschung in Jena eine Studie über die Gangwerksentwicklung bei Hunden.

28.06.2021 findet ab 19 00 Uhr eine Online- Informationsveranstaltung mit Prof. Dr. Fischer statt.

Alle Sennenhundbesitzer und Züchter von Großen Schweizer und Berner Sennenhunden (mit FCI-Papieren) sind dazu herzlich eingeladen. Durch eine formlose Anmeldung an bachmann@ssv-ev.de erhalten Sie die Zugangsdaten bei “Zoom”. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Worum geht es bei der Gangwerksstudie?

Hierfür werden Welpen/Junghunde der Rassen Berner Sennenhund und Große Schweizer Sennenhund, welche nach dem 15.03.2021 geboren wurden, gesucht.

Um an der Studie teilnehmen zu können, ist es notwendig, dass die Welpen und dann später die Junghunde mehrmals auf einem Laufband zur Gangwerksanalyse vorgestellt werden. Zurzeit sind vier Untersuchungsstellen in Deutschland vorgesehen.

Die Untersuchung der Hunde ist ungefährlich. Die Diagnostik erfolgt über Drucksensoren auf dem Laufband und ist somit nicht invasiv.

Für die Teilnehmer ist die Gangwerksanalyse kostenfrei, zudem erhält der Besitzer/Züchter wertvolle Informationen über die Entwicklung des Gangwerks seines Hundes. 

Weitere Informationen finden Sie hier:

Gangwerkentwicklung.uni-jena.de

Gangwerksstudieflyer

Für ein Vorgespräch wenden sich bitte interessierte Züchter und Hundehalter per Mail über die Emailadresse bachmann@ssv-ev.de an Dr. Norbert Bachmann, welcher mit Ihnen dann Kontakt aufnehmen und das Projekt betreuen wird.

Christel Fechler – SSV- Zuchtleiterin

Coronavirus

Aktualisierte Notfallmaßnahmen des SSV während der Corona Pandemie

Die Notfallmaßnahmen Zucht werden bis zum 31.12.2021 fortgeschrieben und um Regelungen für die Zuchtzulassungsprüfung ergänzt.

Bis zum 31.12.2021 reicht ein Formwert “sehr gut” oder “vorzüglich” als Körvoraussetzung.
Begutachtungen mit Formwert werden als Körvoraussetzung für alle zukünftigen Körungen anerkannt.

Tragende oder säugende Hündinnen dürfen an keiner Zuchtzulassung teilnehmen.
Meldungen werden abgelehnt.

Zuchtzulassungen, Wurfabnahmen, Erstbesichtigung bei Neuzüchtern und übergroßen Würfen, Zuchtstättenabnahmen bei Neuzüchtern 

Ursprüngliche Fassung: 28.03.2020
Gültigkeit ab 30.03.2020
Aktualisiert: 19.04.2021
Gültigkeit ab 20.04.2021

Veröffentlichung auf der SSV-Homepage und im UR

Liebe Mitglieder, Zuchtwarte, liebe Züchter,

die Ausbreitung des Coronavirus führt zu gravierenden Einschnitten in das öffentliche wie auch das private Leben. Leider bleibt auch der Bereich der Hundezucht davon nicht verschont. Auf Grund der aktuellen Entwicklung in Bezug auf das Coronavirus, insbesondere die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, die Ausbereitung des Virus durch eine deutliche Reduzierung der Reisetätigkeit sowie der persönlichen Kontakte zu verhindern, werden zum Schutz aller Beteiligten folgende Änderungen für den Zuchtbereich des SSV (vorbehaltlich der im nachfolgenden Text gesondert genannten Fristen) zunächst bis zum 31.12.2021 in Kraft gesetzt:

I. Allgemeines

Mit der Aufstellung der Notfallmaßnahmen zur Zucht reagiert der SSV Zuchtausschuss auf die Tatsache, dass im Moment die Durchführung von Zuchtschauen und Zuchtzulassungen untersagt sind sowie Wurfabnahmen und Zuchtstättenabnahmen teilweise nicht möglich oder nur eingeschränkt durchgeführt werden können.

Wir bitten Sie daher, Ihre Zuchtplanungen sorgfältig zu überdenken. Sollten noch weitere Einschränkungen zum Reiseverkehr (Ausgangs- oder Kontaktsperren) verhängt werden, könnte sich zum einen der Welpenverkauf schwierig gestalten. Zum anderen sollten Sie berücksichtigen, dass im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus Ihrerseits und einer damit verbundenen Quarantäne ein Tierarztbesuch – womöglich während der Geburt oder der Aufzucht – unter Umständen nahezu unmöglich wird.

II. Geplante Zuchtzulassungsprüfungen in Dortmund-Aplerbeck, Kappel-Grafenhausen, Oberdorla und Köln

1. Anmeldung zu den Zuchtzulassungsprüfungen in Dortmund-Aplerbeck, Kappel-Grafenhausen, Oberdorla und Köln

Da aufgrund der Corona-Pandemie gegenwärtig nicht absehbar ist, wann durch den SSV oder den VDH wieder Zuchtschauen durchgeführt werden dürfen, können für die Zuchtzulassungsprüfungen in Dortmund-Aplerbeck, Kappel-Grafenhausen, Oberdorla und Köln abweichend von § 8 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 und 3 SSV ZO grundsätzlich auch Hunde angemeldet werden, die bisher nur auf einer Ausstellung mindestens in der Jugendklasse gerichtet worden sind und dort den erforderlichen Formwert „Sehr gut“ oder besser erzielt haben. Sofern in der Zeit bis zwei Wochen vor der jeweiligen Zuchtzulassungsprüfung wieder Zuchtschauen durchgeführt werden dürfen, wird empfohlen, möglichst eine dieser Zuchtschauen zu besuchen. Alle anderen Voraussetzungen nach § 8 Abs. 1 und 2 der SSV-Zuchtordnung müssen bei der Anmeldung erfüllt sein.

Hinweis:

Hündinnen und Rüden, die bereits an einer durchgeführten Zuchtzulassung vorgestellt wurden und diese nicht bestanden haben oder unter Auflagen zur Zucht zugelassen wurden (Wiederholer), sind von der unter 2. dargestellten Möglichkeit der vereinfachten Zuchtzulassung ausgeschlossen.

Hündinnen dürfen in der Zeit vom 19. Tag nach dem Deckakt bis zur Wurfabnahme der Welpen an keiner Zuchtzulassung teilnehmen; etwas anderes gilt nur dann, wenn die Hündin nicht tragend geworden ist und dies durch eine tierärztliche Bescheinigung nachgewiesen wird. § 3 der SSV Körordnung wird entsprechend ergänzt.

2. Vereinfachte Zuchtzulassung bei Absage der geplanten Zuchtzulassungsprüfungen in 2020/2021

a) Hündinnen

Die zu den abgesagten Zuchtzulassungsprüfungen in 2020/2021 angemeldeten Hündinnen sind grundsätzlich für einen Wurf zur Zucht zugelassen.

Die vereinfachte Zuchtzulassung (auch für den Wiederholungsfall, siehe unten) erlischt automatisch ein Jahr nach der jeweils abgesagten Zuchtzulassungsprüfung, für die die Hündin angemeldet war.

Eine Belegung darf bei Neuzüchtern allerdings erst erfolgen, nachdem eine Zuchtstättenbesichtigung erfolgreich durchgeführt wurde. Die Zuchtzulassung muss innerhalb von 12 Monaten ab Belegdatum und vor einer erneuten Belegung erfolgreich nachgeholt werden. Ist eine solche Nachholung nicht möglich in Folge der Corona bedingten Absage der geplanten Zuchtzulassungsprüfung, zu der die Hündin angemeldet ist/wird, ist sie grundsätzlich für einen weiteren Wurf zur Zucht zugelassen. Die Zuchtzulassung muss schnellstmöglich nach dem weiteren Wurf nachgeholt werden.

b) Rüden

Die zu den abgesagten Zuchtzulassungsprüfungen in 2020/2021 angemeldeten Rüden sind in dem Zeitraum bis zur nächsten vom SSV wieder durchführbaren Zuchtzulassungsprüfung, zunächst für insgesamt zwei erfolgreiche Deckakte im In- oder Ausland zur Zucht zugelassen.  Deckeinsätze im Ausland werden somit mitberücksichtigt. Als erfolgreich gilt ein Deckakt, der zu lebend geborenen und in ein Zuchtbuch eingetragene Welpen führt.

Diese vereinfachte Zuchtzulassung erlischt automatisch an dem Tag, an dem der SSV wieder eine Zuchtzulassungsprüfung durchführt. Die Rüden werden bei dieser Zuchtzulassungs-prüfung dann vorrangig berücksichtigt.

c) Meldepflicht und Nachholung der Zuchtzulassung

Verpaarungen nach oben genannten Regelungen II Nr. 1 Buchstabe a bis c müssen vorab bei der Zuchtleitung gemeldet werden. Die nach II Nr. 1 Buchstabe a bis c zur Zucht zugelassenen Hunde erhalten eine Bestätigung der vereinfachten Zuchtzulassung. Sie müssen bei der Nachholung der Zuchtzulassung über eine nach § 8 Abs. 4 Nr. 2 Satz 3 zweiter Halbsatz (= Entlebucher Sennenhunde: AU für die jeweils abgesagte Zuchtzulassungsprüfung ist zwei Jahre gültig) sowie § 8 Abs. 5 Nr. 3 Satz 4 (= Große Schweizer Sennenhunde: AU für die jeweils abgesagte Zuchtzulassungsprüfung ist bis zur Vollendung des vierten Lebensjahres gültig) der Ausführungsbestimmung zur Zuchtplanung gültige Augenuntersuchung verfügen.

d) Besetzung der Körkommission

Gemäß § 13 Abs. 3 der SSV Körordnung besteht die Körkommission für die Zuchtzulassungs-prüfung aus drei Körmeistern, von denen mindestens zwei Spezialzuchtrichter sein müssen. Zur Sicherstellung der Durchführung der geplanten Zuchtzulassungsprüfungen wird während der Corona-Pandemie folgende Ergänzung in § 13 Abs. 2 der SSV Körordnung vorgesehen:

Sind für eine geplante Zuchtzulassungsprüfung benannte Körmeister kurzfristig verhindert und andere Körmeister als Ersatz nicht erreich- oder einsetzbar, so kann der Vorsitzende des Körkollegiums in Absprache mit dem Obmann für das Richterwesen auch Spezial-Zuchtrichter, die nicht Körmeister sind, ausnahmsweise in die Körkommission berufen. Es sind maximal bis zu zwei Körmeister ersetzbar.

III. Begutachtung

Um eine Bewertung der Hunde unter Einhaltung der Hygienebestimmungen in der Coronakrise zu ermöglichen, wird eine vereinfachte Form der Landesgruppenschauen eingeführt. Die Hunde werden einzeln gerichtet. Es werden Formwertnoten und Zuchtwerte vergeben, welche als Voraussetzung für alle zukünftigen Körungen anerkannt werden. Der Richter bespricht die Hunde. Es werden keine Richterberichte verfasst. Es gibt keine Platzierungen, keine Anwartschaften und kein BOB.

Eine Begutachtung (auch in der Jugendklasse) mit einer Formwertnote von mindestens “sehr gut” reicht als Voraussetzung zur Körung aus. Dies gilt für alle 4 Sennenhundrassen.

IV. Eckpunkte für Wurfabnahmen, Zuchtstättenabnahmen bei Neuzüchtern und Erstbesichtigungen von übergroßen Würfen

Um in der aktuellen Situation der Corona Pandemie unsere Züchter optimal betreuen zu können, sind unbedingt folgende Maßnahmen durch den Züchter und Zuchtwart zu beachten:

a) Unter den jeweils geltenden Corona Regelungen ist ein Aufsuchen der Züchter durch den Zuchtwart möglich

Die Wurfabnahme ist vorab telefonisch mit dem Züchter zu besprechen, weiterhin soll sich der Zuchtwart schriftlich (möglichst per Mail) bestätigen lassen, dass die Familie nicht unter häuslicher Quarantäne steht und auch keine Anzeichen von Erkrankungen vorliegen. Sollte der Züchter dies nicht bestätigen können, muss die Wurfabnahme verschoben werden.

Bei der Wurfabnahme darf nur eine Person anwesend sein. Der Abstand von mindestens 1,5 m ist stets einzuhalten.

Folgende Maßnahmen sollten darüber hinaus beachtet werden:

  • sämtliche Daten, Namen und Chipnummern vorab zusenden lassen
  • Wurfunterlagen zu Hause vorbereiten
  • vor und nach der Wurfabnahme gründlich Hände waschen
  • Einweghandschuhe benutzen oder Hände desinfizieren
  • Mund-Nasenbedeckung benutzen
  • Wurfabnahme möglichst im Freien durchführen
  • Welpen vorher kennzeichnen lassen, Kennzeichnung vorab auf einer Liste vermerken lassen.
  • Welpen werden während der Wurfabnahme nur vom Zuchtwart angefasst
  • Mutterhündin und andere Hunde befinden sich zur Zeit der Wurfabnahme nicht im Welpenraum und werden zeitlich getrennt begutachtet
  • Während vor und nach der Wurfabnahme werden in der Zuchtstätte keine Speisen und Getränke zu sich genommen.

Für Erstbesichtigungen bei übergroßen Würfen und Zuchtstättenabnahmen gilt das Gleiche (siehe oben). Sollten Ihnen durch besondere Umstände bei einem Züchter weitergehende Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit erforderlich erscheinen, bleibt es Ihnen selbstverständlich überlassen, diese einzufordern.

b) Unter den jeweils geltenden Corona Regelungen ist ein Aufsuchen der Züchter durch den Zuchtwart nicht möglich

Sollte eine Ausgangsperre oder strenge Kontaktbeschränkungen erlassen werden oder aus anderen Gründen ein Aufsuchen des Züchterhaushalt durch einen SSV Zuchtwart (z.B. Zuchtwart erkrankt, in Quarantäne oder unterliegt aus anderen Gründen einer Kontaktbeschränkung) nicht möglich ist, sind die Regelungen der „vereinfachten Wurfabnahme“ (mittels Tierarztes) anzuwenden.

Die Endabnahme der Welpen in Form der vereinfachten Wurfabnahme erfolgt dann mit Hilfe des den Züchter betreuenden Tierarztes. In diesem Fall hat der Züchter dem Tierarzt den Vordruck „Anlageblatt zum Wurf-Meldeschein“ vorzulegen. Auf diesem Vordruck hat der Tierarzt die richtigen Chipnummern sowie mögliche Besonderheiten entsprechend dem Vordruck zu kontrollieren und einzutragen bzw. anzukreuzen. Anschließend bestätigen Tierarzt und Züchter mit ihrer Unterschrift die Richtigkeit der Angaben.

Diese ausgefüllten Vordrucke sind zusammen mit dem vorbereiteten Wurf-Meldeschein, der Ahnentafel der Hündin und dem Deckschein jeweils im Original sowie die Einverständniserklärungen der Welpenkäufer unverzüglich dem zuständigen Zuchtwart zuzusenden. Sollte der Züchter Zweifel an der standardgemäßen Zeichnung eines oder mehrerer Welpen haben, so hat er dies auf dem Wurfmeldeschein zu vermerken. Rücksprache mit dem Zuchtwart und Übersendung von Fotos zur Abklärung ist möglich.

Der Zuchtwart vermerkt in Absprache mit dem Züchter die zu randomisierenden Welpen. Der Zuchtwart vermerkt ferner auf dem Wurfmeldeschein, dass durch ihn keine Wurfbesichtigung vorgenommen wurde.

Der Zuchtwart vervollständigt den Wurfmeldeschein, unterschreibt diesen und leitet das Original an die Zuchtbuchstelle sowie eine Durchschrift oder Scan an den Züchter weiter. Die Welpen müssen so lange beim Züchter verbleiben, bis die Kopie oder der Scan des vom Zuchtwart unterschriebenen Wurfmeldescheins dem Züchter vorliegt. Erstbesichtigungen für die Zuchtstättenabnahme können durch den Tierarzt nicht durchgeführt werden und müssen entsprechend verschoben werden. In einer Zuchtstätte bei der keine Erstbesichtigung für die Zuchtstättenabnahme stattgefunden hat, darf kein Zuchtgeschehen stattfinden. Erstbesichtigungen bei übergroßen Würfen entfallen in dieser Situation.

Hinweis:
Auch im Fall der vereinfachten Wurfabnahme (mittels Tierarztes) gelten weiterhin die in der gültigen Spesen- und Gebührenordnung des SSV festgesetzten Beträge für die Wurf-abnahme, insbesondere entfällt nicht die Wurfabnahmegebühr i. H. v. 30 € pro Welpe.

V. Züchterseminar/Webinar

Die Nachweise für die erforderlichen Züchterseminare für Neuzüchter und Deckrüdenbesitzer („Zucht im SSV“) können durch die Teilnahme an einem vom SSV durchgeführten Webinar erbracht werden. Die Fortbildungsseminare für alle anderen Züchter können ersatzweise durch die Teilnahme an einem vom SSV anerkannten Webinar erbracht werden.

Hinweis:

Für Neuzüchter ist der Besuch eines SSV-Züchterseminars „Zucht im SSV“ vor der Abgabe eines Zwingerschutzantrages vorgeschrieben. Rüdenbesitzer müssen den Nachweis bei der Anmeldung des Rüden zur Körung vorlegen.

Aktive Züchter und Deckrüdenbesitzer müssen den Nachweis der regelmäßigen Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung (alle sechs Jahre „Zucht im SSV“ – alle drei Jahre Fortbildungsseminar § 5 SSV-Zuchtordnung) erbringen.

 

Christel Fechler
für den Zuchtausschuss

Rückmeldungen zum EU-Belohnungssystem erforderlich!

2019 hat der Zuchtausschluss beschlossen, Züchter im SSV, die sich vorbildlich für die EU-Untersuchungen ihrer Nachkommen einsetzten, jährlich im SSV-Kurier zu veröffentlichen.

Als Kriterien für die Veröffentlichung wurde eine Untersuchungsquote von mindestens 60 % bei mindestens 5 insgesamt untersuchten Welpen festgelegt. Basis der Auswertung sind die in Dogbase eingetragenen Hunde und Untersuchungen. In die Auswertung fließen alle Welpen ein, die zum Zeitpunkt der Auswertung mindestens 24 Monate alt sind. Würfe, die zum Zeitpunkt der Auswertung jünger sind, werden dann einbezogen, wenn die Auswertequote des Zwingers unter deren Berücksichtigung verbessert wird oder zumindest gleich bleibt („Besserstellungsregelung“).

Eine namentliche Veröffentlichung im SSV-Kurier soll nur für die Zuchtstätten erfolgen, die die Kriterien 60 % bei mindestens 5 untersuchten Welpen erfüllen.

Es erfolgt keine namentliche Veröffentlichung der Zuchtstätten, die diese Kriterien nicht erfüllen.

Der Arbeitskreis Entlebucher hat Anfang April alle aktiven Züchter von Entlebucher Sennenhunden angeschrieben und eine Rückmeldung erbeten, ob sie einer Veröffentlichung unter Nennung ihres Zwingernamens im Rahmen der Veröffentlichung vorbildlicher Zuchtstätten zustimmen.

Rückmeldungen können per E-Mail oder schriftlich an Gabriele Luhofer, Siedlung Löhhof 1, 56355 Winterwerb erfolgen. Für den Fall, dass wir bis zum 17.05.2020 keine Zustimmung oder Rückmeldung von Ihnen erhalten haben, wird Ihr Zwinger im Rahmen der Veröffentlichung nicht benannt werden.

Arbeitskreis Entlebucher Sennenhunde